«Ich habe nie alles richtig gemacht;
aber ich habe Chancen und Zeitfenster genutzt, wenn sie sich mir geboten haben.»

Adolf Ogi

 

Donnerstag 1. September 2022 ab 17.30 Uhr

im Barracuda Hotel | Brasserie Lenzburg

 

 

Menschlichkeit, Anstand und Respekt

Alt Bundesrat Adolf Ogi referiert zum Thema «Führung praktisch umgesetzt» und gibt dabei Einblick in seine Grundsätze für ein gutes, nachhaltiges Management. Er stützt sich dabei mit vielen Anekdoten und praktischen Beispielen auf seine spannende, abwechslungsreiche und lange Laufbahn.

 

Kurzbiographie

Adolf Ogi, alt Bundesrat, ehemaliger Untergeneralsekretär und Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden, wurde am 18. Juli 1942 in Kandersteg (BE) geboren. Nach der Grundschule erwarb er das dreijährige Handelsdiplom der Ecole supérieure de commerce in La Neuveville und besuchte darauf die Swiss Mercantile School in London. Adolf Ogi ist verheiratet mit Katrin und Vater von zwei erwachsenen Kindern (Caroline, Mathias † 2009).

Von 1963 bis 1964 war Adolf Ogi Leiter des Verkehrsvereins Meiringen-Haslital. 1964 trat er in den Dienst des Schweizerischen Skiverbandes (SSV), dem er von 1969 bis 1974 als Technischer Direktor und von 1975 bis 1981 als Direktor vorstand. Von 1971 bi 1983 amtierte er als Vizepräsident des alpinen Welt- und Europakomitees der Fédération Internationale de Ski (FIS). Von August 1998 bis Sommer 1999 präsidierte er das Kandidaturkomitee für die Olympischen Winterspiele „Sion 2006“. 1981 wurde er Generaldirektor und Mitglied des Verwaltungsrates der Intersport Schweiz Holding AG.

Im Militär kommandierte Ogi als Hauptmann eine Gebirgsgrenadierkompanie (1973-1978), dann als Major ein Gebirgsfüsilier-Bataillon (1981-1983), übernahm danach die Funktion eines Verbindungsoffiziers im Stab einer Reduit-Brigade (1984-1987) und war schliesslich im Armeestab in der Sachgruppe Strategie tätig.

Adolf Ogi ist Mitglied der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und war von 1984 bis 1987 deren Präsident. 1979 wurde er in den Nationalrat gewählt. Von 1982 bis 1987 war er Mitglied der damaligen Militärkommission des Nationalrats, die er von 1986 bis zu seiner Wahl als Bundesrat am 9. Dezember 1987 präsidierte. Von 1988 bis1995 war Adolf Ogi Chef des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschafts-Departements (EVED) und von 1995 bis 2000 Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

In den Jahren 1993 und 2000 war Adolf Ogi Bundespräsident der Schweiz und trat im Dezember 2000 nach 13 Jahren als Bundesrat zurück.

Von 2001 bis 2007 war Adolf Ogi Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und Sonderberater von UNO Generalsekretär Kofi Annan und Ban Ki-moon für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden.

Adolf Ogi ist Ehrenbürger von Kandersteg, Fraubrunnen, La Neuveville und Crans-Montana. Zudem wurde er zum Ehrenburger von Sion, Randa, Gondo und Lötschental ernannt.

Adolf Ogi ist in zahlreichen weiteren Funktionen tätig. Ehrenpräsident der Swiss Olympic Association. Ehrenmitglied von Swiss Ski. Er war Präsident des Advisory Board des Swiss Economic Forums (2001-2015) und Board Member der Schwab Foundation for Social Entrepreneurship in Genf. Er ist Ehrenpräsident des Geneva Security Forums, Ehrenmitglied der Organisation Green Cross International (Februar 2017), Gründer und Patronatspräsident der Stiftung Swisscor (Februar 2018), Präsident des Patronatskomitees der Stiftung UNESCO WELTERBE Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (bis Juli 2017), Ehrenmitglied der Organisation Right to Play International, Mitglied International Olympic Truce Commitee IOC, Stiftungsratspräsident Stiftung Freude herrscht sowie Stiftungsratsmitglied der Robert F. Kennedy Human Rights Foundation Switzerland.

Adolf Ogi hat in seiner Eigenschaft als Chef des VBS zwei internationale Zentren in Genf gegründet. Er ist Ehrenpräsident des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik (GCSP) und des Zentrums für die demokratische Kontrolle der Streitkräfte. (DCAF).

 

Ehrungen und Auszeichnungen:

Europäischer Solarpreis (2000). Karl-Schmid Preis, ETH Zürich (2002). Prix Galileo, Forum Engelberg (2003). Ordre olympique, IOC Internationales Olympische Komitee (2003). Grand Cordon de l'Ordre du mérite sportif, Republik Tunesien (2003). Ordre National pour le mérite au rang de Grand Officier, Rumänien (2004). Max-Petitpierre-Preis, Stiftung Max-Petitpierre Bern (2004). Ehrendoktortitel Dr. h.c., American College of Greece in Athen (2004). Honorarprofessor, Vassil-Levski-Sporthochschule in Sofia (2004). Adolf Ogi Prize for Sport & Development, Kennesaw State University, Atlanta (2005). Menschenrechtspreis, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte Schweiz (2005). Dr. h.c., Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät der Universität Bern (2005). Dr. h.c., Ehrendoktortitel der International University in Geneva (2006). Dr. h.c., Geneva School of Diplomacy and International Relations (2006). Ehrenpreis Credit Suisse Sports Awards (2007). Europäischer Kultur-Kommunikations-Preis der Stiftung Pro Europa, Bern (2012). Liftetime Award, Swiss Awards 2012 Zürich. Ehrenbotschafter von Interlaken (2013). Award of Excellence, Club 55, Thun (2013). Dr. h.c., European University Business School, Montreux (2013), Erich Walser Generationenpreis, Universität St. Gallen (2016). Bürgerliche Verdienstmedaille der Republik Moldova (2016). Mitglied der Logistics Hall of Fame Switzerland (2017). Goldene Henry-Dunant-Medaille, Schweizerisches Rotes Kreuz SRK (2019). Prix de la Joie (Ein Visionär und Menschenfreund), DAS ZELT (2022).

 

 

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